Christine Maringer

Biografie:

1951 geboren in Wien
1969-1971 Pädagogische Akademie
1971-1973 Volksschullehrerin
1973-1978 Akademie der bildenden Künste Wien, Konservierung und Technologie, Mag.art.
1983, 1985 Illustrationen für Ausstellungspublikationen
1974-2011 Papierrestauratorin, Wien Museum
seit 2011 als Objektkünstlerin freischaffend tätig
Mitglied des Künstlervereins grenzART Hollabrunn


Ausstellungsbeteiligungen/Symposien:

2017 Didi Sattmann · Christine Maringer; Kunstverein Mistelbach
2017 Erde und Mee/hr; Galerie am Lieglweg, Neulengbach
2017 Rausch – Nüchtern betrachtet… Kunsthaus Obernberg am Inn
2017 Andarono senza Indugio; Centro Arte Lupier, Gardone Val Trompia, Italien
2016 Symposium of Contemporary Art „INAKA ART“, Osaka, Japan
2016 Galerie grenzART on the road, Centro Arte LuPier, Gardone Val Trompia, Italien
2016 Symposium/Ausstellung „Oh, wo blieb mein Sinn? 400 Jahre Shakespeare“; Schüttkasten Harmannsdorf
2016 Mensch.Sein; Gruppenausstellung Galerie grenzART Hollabrunn
2016 Wenn Grenzen verblassen ? When boundaries fade. Galerie ArtWagram Neudegg
2016 Zwischenräume. Christine und Norbert Maringer. Galerie grenzART Hollabrunn
2016 Das Leben ist ein freier Fluss. Eremitage am Kamp, Wegscheid
2016 Wellen ? schlag, Wasserturm, Wien Favoriten
2015 Positionen I/II; Stadtamt Retz
2015 ARTWALK Groß Siegharts
2015 Symposium/Ausstellung „1815 Wiener Kongress – Europa heute“; Schüttkasten Harmannsdorf
2015 Symposium Kunst in der Natur am Wachtberg; Gars am Kamp
2015 Liebe, Lust & Leidenschaft; Galerie grenzART Hollabrunn
2015 Kunst aus Österreich; Galerie Hinter dem Rathaus, Wismar, D
2014 Papier und mehr. Christine und Norbert Maringer; Alte Schmiede, Schönberg am Kamp
2014 Symposium/Ausstellung „Frieden. Istzustand der Gesellschaft“; Schüttkasten Harmannsdorf
2013 Internationale Ausstellung der zeitgenössischen bildenden Kunst; Schloss Bzenec, CZ
2013 Kunstschaffende im Land; Barockschlössl Mistelbach

_Faszination Papier: es ist äußerst fragil und überdauert Jahrhunderte. Man kann es reißen, falten, bemalen, beschreiben, kleben. Christine Maringer interessieren bei ihren Bildern und Objekten aus und mit Papier vor allem anderen Struktur, Rhythmus, Raum, sowie die Verfremdung. Es entstehen zarte Faltbilder aus Japanpapier mit sparsamem Einsatz von Farbe. Naturmaterial, Weggeworfenes, Verlorenes bekommt – in Verbindung mit Papier – eine neue Gestalt, regt zu ungewohnter Sicht auf vertraute Dinge an. In den Schreibbildern und –objekten werden literarische Assoziationen verarbeitet und verdichtet.

 

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Didi Sattmann

Biografie:

*1951, Fotokünstler, aufgewachsen in der Steiermark, lebt im Weinviertel, NÖ. Abgebrochenes Studium (Forstwirtschaft, Rechtswissenschaft) und zahlreiche Gelegenheitsjobs, wie Fensterputzer, Stahlkocher, Kranfahrer, Monteur. Ab 1979 zunächst freier Fotoreporter. Heute „konzeptuelle“ Porträts, Reportagen und zeitgeschichtliche Fotodokumentation. Textbeiträge, Performances.


1984 - 2001 Fotograf der Wiener Festwochen
1993 - 2016 fotografische Zeitdokumentation für das Wien Museum/Karlsplatz
Präsenz in öffentlichen und privaten Sammlungen.
Autodidakt mit reichlich Fortbildung (diverse Symposien, z.B. bei Gottfried Bechtold, Bodo Hell, Ulrich Görlich, Heinz Cibulka, El Cabrito/Gomera, Katharina Sieverding, Renate Bertlmann, Carla Bobadilla).
Mehr als 100 Ausstellungen und Beteiligungen

Didi Sattmann setzt sich in seiner fotografischen Arbeit seit langem mit den Fragen der Identität auseinander, aber auch mit den Fallstricken der sogenannten dokumentarischen Fotografie. Eine fotografische Aufnahme ist für ihn nicht Dokument der „Realität“, sondern vielmehr eine augenblickliche, persönliche ANSICHT.

_Ein Foto gilt als Dokument der Realität und steht für die Abbildung von Wirklichkeit. Auch fotografische Porträts erheben diesen Anspruch. – Doch jeder Mensch nimmt für sich eine komplexe, vielschichtige und variable Identität in Anspruch. Eine fotografische Aufnahme kann daher schwerlich dessen „Wirklichkeit“ abbilden, sie zeigt lediglich einen subjektiven Blick des Fotografen auf den Anderen, und sie zeigt bloß eine augenblickliche Sicht.
Mich fasziniert die wahre, von Natur gegebene, allen Menschen jeden Alters innewohnende Schönheit, die es freizulegen gilt. Aber weit mehr noch als das Aussehen, hat mich stets interessiert und berührt, welches Potential hinter der Oberfläche von Menschen zu finden sei, innere Qualitäten, Emotionen, Prägungen, Denkweisen und Haltungen. Diese Suche nach einem „wahrhaftigen“ und stimmigen Bild von anderen Menschen war für mich immer auch eine Auseinandersetzung mit den Fragen des eigenen Daseins und mit meiner Identität als Mann.

 

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nadja hlavka dominique

"poesie der wiederkehr"

5.5. (v) -28.5. 2017

 

ich nehme im gewählten titel für die ausstellung auch bezug auf das jahresthema „stonehenge“ - eine kulturelle stätte mit noch vielen ungeklärten rätseln.
das warten auf die wiederkehr der sonnenwende, des lichts.

bewusst ist das augenmerk auf die klassische ölmalerei gelegt, dem traditionellen verhaftet. die farbigkeit, fein, oft fast monochrom wirkend formuliert, sowie der farbauftrag pastos bis lasierend, ist von prozessen der collage und decollage geprägt, aber weit von dem verständnis einer gegenständlichen historischen ölmalerei entfernt. die bildausschnitte setzten sich lyrisch über den bildrand hinaus fort.
der titel der bilder sind nur eine einleitung, den betrachter zum weitererzählen auffordernd.
die inhalte der diskussion der malerischen zweidimensionalen werke setzen sich fort in den grafiken auf papier und dreidimensionalen objekten aus leinwand, die in der ausstellung gezeigt werden.

 

windeseilig

 

himmelswasser

 

 

karl heinz tritschler

SCHWELLEN_ORT

2.6. - 25.6. 2017

Das Alte Ägypten mit seinen Ritualen und religiösen Kulten richtet den Blick auf den Tod.
Die Schwellensituation verweist auf eine grundlegende Tatsache in der Kunst: auf den Zwischenraum.
Es ist die Notwendigkeit der Zeit, die das Individuum ins Bild, an den Ort der Schwelle stellt, wo das Rätsel aus der Vergangenheit - im ICH - die Antwort findet.